Auszeit in Köln: meine 5 liebsten Ausflugsziele in der Stadt

5 Ausflugsziele in Köln mit Landlinien

In die Ferne schweifen und weit reisen um sich zu erholen, das gelingt fast immer. Selten habe ich jemanden erlebt, der nach einer längeren Reise im Ausland nicht gedanklich „raus“ gekommen ist. Auch kürzere Reisen übers Wochenende können den Kopf befreien, wie ich selber schon öfter in Holland oder Belgien erlebt habe. Viel mehr liegt aus meiner Sicht das Kunststück darin, in der eigenen Stadt, mitten im Alltag und auch mal zwischen Montag und Freitag sich eine Auszeit zu gönnen. Dass es sehr wohl funktioniert Natur in der Großstadt zu erleben, eigene Ruheoasen zu entdecken und für einen Moment auszusteigen, beweise ich Euch mit meinen 5 persönlich liebsten Ausflugszielen in Köln.

Meine persönlichen Tipps für eine Auszeit in Köln

 

Auszeit in der Kölner FloraFlora (Botanischer Garten)

Seit 150 Jahren gibt es sie schon, die Kölner Flora. Seit jeher dient sie den Kölnern als bunte Großstadtoase zwischen Rhein, Zoo und Autobahn. Im „Botanischer Zier- und Lustgarten“ lassen sich über 10.000 Pflanzenarten im Freien und in den Gewächshäusern entdecken. Egal zu welcher Jahreszeit, habe ich hier immer ein besonderes Lieblingsplätzchen gefunden. Gerade das verlassen der Hauptwege lohnt sich, um noch mehr Ruhe zu finden. Ob zum Kopf frei bekommen in der Mittagspause, picknicken am Wochenende oder joggen am Abend: in der Flora kann man wunderbar auftanken.
www.freundeskreis-flora-koeln.de

Auszeit am Höhenfelder See in KölnDünnwald und Höhenfelder See

Wenn man sich vorwiegend in der Kölner Innenstadt aufhält, fällt kaum auf, dass Köln ganze 15 % Waldfläche besitzt. Neben dem Stadtwald im  Westen und dem Königsforst im Osten Kölns, kann man ebenfalls sehr schön in Dünnwald durch den (gleichnamigen) Wald spazieren. Über den Einstieg beim Wildpark, läuft man an bekannten Waldtieren vorbei bis zum Waldbad Dünnwald, das im Sommer sehr idyllisch und urlaubshaft sein soll, hab ich mir sagen lassen. Weiter südlich gelangt man über einen Hügel zum Höhenfelder See, der mich im Frühjahr glatt an nördliche Gefilde wie Schweden erinnert hat. Dann hat man den See auch fast für sich alleine.
www.wildpark-duennwald.de

Auszeit im Skulpturenapark in StammheimSchlosspark in Stammheim

„Stammheim, was gibt´s denn da zu sehen?“ war eine der Reaktionen als ich von meiner Tour dorthin erzählte. „Mehr Kunst und Natur als anderswo in Köln“ war mein Gegenargument. Mit dem Rad fährt man von Mühlheim aus Richtung Norden direkt am Rhein lang, ohne Autos und Lärm, was für Köln fast schon die Ausnahme ist. Den Schlosspark erkennt man an kunstvollen Skulpturen, die aus dem Grün ragen. Jedes Jahr an Pfingsten wird die jeweilige Saison des 2002 gegründeten Parks mit neuen Skulpturen, Plastiken und Installation eröffnet. Im Park selber kann man sich frei bewegen und Teil der Natur werden. Schön Kunst so nah erleben zu können!
www.schlosspark-stammheim.com 

Auszeit im Forstbotanischen Garten in KölnForstbotanischer Garten & Friedenswald

Im Süden Kölns liegt (m)ein weiteres Naturjuwel: der forstbotanische Garten. Von der Innenstadt kann man bequem mit der U16 oberirdisch den Rhein bis Rodenkirch Bf langfahren. Von da geht´s zu Fuß noch circa 15 Minuten, am Besten durch Finkes Garten und den angrenzenden Schrebergarten. Kurz darauf zeigt sich der 20 ha große Friedenswald, samt hügellieber Grünfläche, auf man im Herbst wunderbar Drachen steigen lassen kann. Der Forstbotanische Garten schließt daran an und beherbergt eine umfangreiche Auswahl an verschiedensten Bäumen, Sträuchern und Pflanzen. Von Japan über Kanada bis Deutschland läuft man durch die Welt und hat das Gefühl „auf Reise“ gewesen zu sein. Besonders schön (finde ich) ist es dort im Frühjahr zur Blütezeit.
www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/freizeit-natur-sport/parks/forstbotanischer-garten

Auszeit am Kalscheurer WeiherKalscheurer Weiher

Wer hätte das erwartet: Biergarten und Bötchen fahren so mitten im Grüngürtel? Auf einer Wanderung von Rodenkirchen bis nach Sülz, entdeckte ich vor knapp 2 Jahren den Karlscheurer Weiher. Seither wiederhole ich diese Tour immer wieder gerne und lege dort eine Pause ein, die auch mal länger ausfallen kann. So entspannt ist es hier. Beim Kiosk – der übrigens das ganze Jahr über geöffnet ist – kann man sich mit Getränken und selbstgebackenem Kuchen eindecken und an einem der Tische oder einfach am Ufer niederlassen. Mit Blick auf den kleinen See samt Booten und Schwänen kommt hier schnell Urlaubsgefühl auf. Man sollte nur drauf achten, dass man von hier auch wieder Heim kommen muss… bis nach Sülz ist es noch ein Stückchen.
www.kalscheurer-weiher.de

Daniela Klütsch

Hinter Landlinien steckt vor allem das Gesicht von mir, Daniela Klütsch. In meinem Blog Landlinien möchte ich über jene Routen berichten, die ich selber bereist habe. Den Anstoß zu diesem Blog gab mir das Buch „100 legendäre Reiserouten“ und meine Tour auf dem Jakobsweg Anfang 2009. Seitdem schreibe ich hier über das Reisen und Wandern in der Natur. Was mich neben Landlinien sonst beschäftigt, hier mehr über mich.

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