In den irischen Bergen von Wicklow

In den irischen Berge von Wicklow

Landlinien hat wieder Spur aufgenommen… In diesem Jahr soll es soweit sein: drei Wochen Wandertour stehen auf dem Programm. Raus in die Natur, möglichst pur und grün, möglichst nah und einfach, aber raus aus Deutschland, was „anderes“ sehen, den Job mal hinter sich lassen, durchatmen. Zunächst liebäugele ich mit Südengland. Einen Teil des South West Coast Path hatte ich bereits im Mai 2010 erwandert und als besonders schön, gerade für Alleinreisende, in Erinnerung behalten. Da allerdings dieses Jahr, wie jedes Jahr, meine Familie auf der Nachbarinsel Irland ihren Urlaub verbringen wird, gibt dies mir den Anstoß sie dort zu besuchen und meine geplante Wandertour damit zu verbinden. Bisher war Irland für mich mehr Heimat meiner Kindheit als ein bewusst ausgewähltes Wanderreiseziel. Aus Kindertagen kenne ich bereits einige Orte, besonders an der Westküste, wo ich viel Zeit verbracht habe. Gewandert bin ich in Irland allerdings noch nie. Ein Fakt, der mich motiviert nach vier Jahren Pause wieder in dieses unberührte Land zu reisen und die perfekte Wanderroute zu finden.

Hört sich leichter an als gedacht, so gehe ich von meinen Erfahrungen bei den Vorbereitungen zum South West Coast Path aus und hoffe im Internet detaillierte Infos zu jeglichen, irischen Wanderwegen zu finden. Ja, ich finde Infos über alle Wanderwege. Nein, ich finde keine bis kaum Details zu bestimmten Wegen. Anders als in Großbritannien, scheint Irland in der Hinsicht weniger professionell aufgestellt zu sein. Auch ein Anruf beim Tourismusverband Irland bringt mich nicht weiter. Dort kann man mir allgemein etwas zum wandern in Irland erzählen, allerdings nicht welcher Weg besonders herausragend ist, welcher die beste Infrastruktur hat und wo man im Internet individuelle Fotos dazu finden kann. Ein Tipp aus meinem Kollegenkreis bringt mich dann auf die richtige Spur. „Der Wicklow Way ist Irlands am besten gekennzeichneter Wanderweg!“ wird mir empfohlen. Damit habe ich eine Richtung und kann fortan gezielt weiter recherchieren.

Wicklow Way Karte

Der Wicklow Way

Der Wicklow Way ist Irlands bestmarkierter Fernwanderweg und erstreckt sich auf 132 Kilometern von Marlay Park (Süd-Dublin), quer durch die Grafschaft Wicklow, bis nach Clonegal im Südosten Irlands. Erstmals erwähnt wurde der Wicklow Way 1966 von J.B. Malone im Rahmen einer Zeitungskolumne, welcher den Weg kurz darauf zusammen mit weiteren Förderern als Fernwanderweg ausbaute. Auf der ganzen Strecke summieren sich die Aufstiege auf stolze 3500 Meter. Um den Wicklow Way an einem Stück zu laufen, kann man dies gut in sieben Tagen schaffen, bei einem Tagespensum von rund 20 Kilometern. Nah am Weg gelegen gibt es mindestens eine Unterkunft sowie Alternativen, etwa zwei bis drei Kilometer vom Weg entfernt. Viele der Unterkünfte bieten einen Abholservice vom Weg an und sind sehr bemüht individuellen Nachfragen nachzukommen. Besonders facettenreich wandert man über die Wicklow Mountains, parallel zur Ostküste, das Meer dabei immer im Blick. Sehr beeindruckend ist die alte Klosteranlage „Glendalough“. Hier lohnt es sich eine Pause einzulegen und die Umgebung über die lokalen Wanderwege vor Ort näher zu erkunden. Weitere Highlights auf dem Weg sind der Djouce Mountain, das J.B. Memorial am Lough Tay, das Tal von Glenmalure und das Schloss in Clonegal. Dort, am Endziel, bekommt man außerdem in der Osborne’s Bar eine Urkunde für die erfolgreiche Wanderung auf dem Wicklow Way.

Wandern in Irland

Wandern in Irland

Neben dem Kerry Way, Dingle Way und Causeway Coast Way, finde ich in Sachen irische Fernwanderweg zum Wicklow Way die besten und vor allem die meisten Infos. Alleine auf der Wicklow Way Website sind alle Etappen samt Unterkünften übersichtlich zusammengestellt und jeder Ort auf dem Weg beschrieben. Das gibt mir die nötige Orientierung, die ich brauche um einen ersten Reiseplan zu erstellen. Trotzdem sind Fragen noch offen, denenich nachgehe: Sollte man den Wicklow Way besser von Norden nach Süden laufen, oder umgekehrt? Wie hoch sind die Wicklow Berge in Wirklichkeit, und wie schwer wird es sein sie zu erklimmen? Kann man die Strecke auch gut alleine laufen? … Die Suche über Google und das Finden von Blogs, die über ihre Wandereise in Irland schreiben, bringen Licht ins Dunkel und helfen mir weiter. Die Frage darüber, welche Strecke am Schönsten ist und wo es sich lohnt länger zu bleiben, kann ich mir durch das Internet nicht beantworten, das kann ich selber nur vor Ort erleben. So bleibt am Ende eine gesunde Mischung aus Unwissenheit und Neugier übrig.

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte

Schlussendlich überzeugt mich ein sehr schönes Video, das eine private Wanderung auf dem Wicklow Way im Januar 2013 zeigt. Rückblickend kann ich sagen: „Genau so war es!“, nur vielleicht etwas wärmer und um einiges sonniger. Ergänzend zu den digitalen Infos aus dem Netz, bestelle ich das Wicklow Way Bumper Pack, in dem zwei Reiseführer über den Wicklow Way sowie Kartenmaterial zu Dublin, Glendalough und Tinahely enthalten sind. Jetzt fehlen nur die Ordnance Survey Karten 50, 56 und 62, die den Bereich zwischen Startpunkt Dublin und Endstation Clonegal im Verhältnis 1:50.000 detailliert abbilden. Durch die beiden Reiseführer bestätigt, greife ich auf die empfohlenen Unterkünfte der Website zurück und buche A.) die günstigsten und B.) die zum Wicklow Way nächsten. Die wichtigsten Eckpunkte meiner Route (Datum, Distanz, Dauer, Ort, Unterkunft, Ess- und Einkaufsmöglichkeit, Zahlungsweise, Telefonnummer) stelle ich übersichtlich in einer Excel-Liste zusammen. Sie wird mich die ganze Reise über treu begleiten und mir Auskunft geben, wenn ich mir mal nicht sicher sein sollte.

Meine Touren auf dem Wicklow Way

Rückblickend kann ich sagen, dass jede Etappe auf dem Wicklow Way ganz unterschiedlich war, jeder Tag gestaltete sich anders. Um einen persönlichen Eindruck zu vermitteln, was ich auf dem Weg entdeckt und erfahren haben, beschreibe ich jede Etappe einzeln zusammen mit Fotos der Orte, als auch einer Beschreibung der jeweiligen Unterkunft. Gerade weil ich selber einmal diejenige war, die nach persönlichen Eindrücken zum Wicklow Way suchte, versuche ich jetzt mit meinen Berichten diese Eindrücke zu ergänzen und interessierte Wanderer für diesen Weg zu begeistern.

Marlay Park – Knockree (21 km)

An diesem Morgen geht es früh los und raus aus Dublin. Ich bin froh die Hektik und Lautstärke der Stadt hinter mir zu lassen. Kilometer für Kilometer, die ich per Bus hinter mich bringe, wird es kleinstädtischer, bis ich schließlich die Startpunkt „Marlay Park“ im Süden Dublins erreiche.
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Knockree – Roundwood (18 km)

Nach einem Tag wandern in der Natur, habe ich auf der Strecke von Marlay Park bis Knockree den Stress der Stadt schnell abgelegt und dafür innere Ruhe gefunden. Mein Schlaf war tief und erholsam, so dass ich mich nach einem vegetarischen Frühstück gestärkt auf den Weg mache.
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Roundwood – Glendalough (12 km)

Die heutige Tour wird eine kurze sein. Die Steigungen an diesem Tag sind verhältnismäßig flach, das Wetter abgekühlt und mein Ziel Glendalough nur 12 Kilometer entfernt. Gründe, die mich schon am frühen Nachmittag ankommen lassen werden. Tom und ich machen uns nach dem Frühstück …
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Glendalough (15km & 13km)

Glendalough heißt im irischen Gleann Dá Loch und übersetzt „Tal der zwei Seen“. Mitten in den Wicklow Mountains und etwa auf der Hälfte des Wicklow Ways, erstrecken sich der Lower und der Upper Lake majestätisch zwischen den Bergen. Bekannt und berühmt wurde Glendalough…
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Glendalough – Glemalure (14 km)

Deutschland bisher eher herbstlichkalt bis frühlingsfrisch, geht in Irland die Sonne auf und der Sommer hält Einzug. Noch vier Etappen des Wicklow Ways liegen vor mir, sprich noch vier Tage wandern und Freitag zurück nach Dublin. Dann noch zwei Tage und das Wetter
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In jedem Artikel zeige ich eine Auswahl der besten Fotos der jeweiligen Tour. Alle Fotos zum Wicklow Way kann man auch hier anschauen:
Fotoalbum “Wicklow Way” bei flickr (158 Fotos) 

Fazit

Müsste ich eine Empfehlung für das Wandern in Irland aussprechen, so würde ich den Wicklow Way als Erstes nennen. Er ist ein anspruchsvoller Weg, der sich für Wanderer eignet, die schon einige Male gewandert sind und genug Puste für Auf- und Abstiege haben. Allerdings würde ich nicht behaupten, dass man unbedingt Bergerfahrung haben oder besonders sportlich sein muss. Wer sich genug Zeit nimmt, alle Warnungen, besonders was das Wetter angeht, beachtet und immer ausreichend Proviant mit hat, der sollte gut gewappnet sein. Das Besondere am Wicklow Way finde ich ist, dass er auf einer überschaulichen Distanz, die man gut in einer Woche schaffen kann, unterschiedlichste Landschaften und Attraktionen beinhaltet. Das spricht noch für den Wicklow Way:

  • Man kann in Dublin starten und enden, was einen zusätzlichen Städtetrip möglich macht.
  • Man wandert an einem Stück durch Irlands Berglandschaft, hat dabei aber immer das Meer im Blick. Bis zur Küste sind es von den Bergen meist nur 20 Kilometer.
  • Zwischen den Bergen streift man immer wieder sanfte Täler, in denen man auf Einheimische, Landwirtschaft und viele unterschiedliche Tiere trifft.
  • Neben der Einsamkeit in den Bergen, findet man immer wieder auch Geselligkeit in den Tälern. Die Iren sind ein interessiertes als auch ein sehr neugieriges Volk. Da kommt man schnell ins Gespräch und erfährt viel Herzlichkeit.
  • Die Infrastruktur auf dem Wicklow Way ist so gut, dass man in jedem Dorf eine Möglichkeit findet einzukaufen und/ oder Essen zu gehen. Einen Pub findet man fast immer. So entgeht einem nicht die kulinarische Seite Irlands.

Außerdem ist der Wicklow Way gut zu erreichen, so kann man praktisch über Dublin einsteigen und mit dem Zug den Rückweg entlang der zauberhaften Ostküste antreten. Wer den Urlaub in Irland fortsetzen möchte, und das ohne Auto, wird nicht enttäuscht werden: das Busnetz ist so gut, dass man jeden größeren Ort mit Bus Éireann erreichen kann.

Daniela Klütsch

Hinter Landlinien steckt vor allem das Gesicht von mir, Daniela Klütsch. In meinem Blog Landlinien möchte ich über jene Routen berichten, die ich selber bereist habe. Den Anstoß zu diesem Blog gab mir das Buch „100 legendäre Reiserouten“ und meine Tour auf dem Jakobsweg Anfang 2009. Seitdem schreibe ich hier über das Reisen und Wandern in der Natur. Was mich neben Landlinien sonst beschäftigt, hier mehr über mich.

Kommentare (19) Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo Daniela,
    Deine Berichte sind sehr angenehm zum Lesen! Sie machen wirklich Lust sich einmal nach Irland aufzumachen und den Wicklow Weg zu erkunden. Zumal Du einem viel Organisationsarbeit abnimmst, indem Du alle Kontaktdaten der Unterkünfte mit veröffentlicht hast.

    Sehr schön!

    Viele Grüße aus Westfalen, Bernd

  2. Huhu Bernd,

    freut mich sehr, dass Dir meine Berichte gefallen! Ich hab hab mir dabei auch größte Mühe gegeben, das was ich erlebt habe möglichst authentisch wiederzugeben. Wichtig war mir eben auch, möglichst viele sachliche Infos reinzupacken wie Unterkünfte, Strecken und Hinweise. Bei meiner Recherche zum Wicklow Way habe ich derartige Infos in Blogs sehr selten gefunden und im Allgemeinen oft vermisst. Würde mich freuen, wenn ich Dich motiviert habe und Du den Wicklow Way auch wandern wirst.

    Viele Grüße aus Köln,
    Daniela

  3. Pingback: Grünes Dublin | Landlinien

  4. Pingback: 10 Paar Wanderschuhe auf dem Weg durch Kerry | Landlinien

  5. Sehr hilfreicher Beitrag – schöne Bilder und prima geschrieben. Nach dem Kerry. Dingle, Beara Way wollten wir mal den Wicklow Way in Angriff nehmen.
    Landschaftlich müssen die südlichen Etappen auch noch ganz schön sein, aber haben recht viel Asphaltpassagen, was mich abschreckt. Die Idee der Verlängerungsnächte in Gelandalough gefällt mir ganz gut… danke für den Tipp!

  6. Hallo Karin,

    und vielen Dank, dass Dir der Reisebericht gefällt! Bisher war die Wanderung auf dem Wicklow Way mein absolutes Highlight in Irland! Ich hab mich vorher auch schlau bei anderen über den Weg gemacht und dann spontan während der Wanderung entschlossen, dass ich mir den südlichen Teil spare. Bei dieser Entscheidung spielte das grandiose Sonnenwetter natürlich auch eine Rolle. Im Mai war der Weg auch nicht zu sehr belaufen, so dass ich ganz gut spontan Unterkünfte verlängern und absagen konnte. In einer Sache kann ich Dich auf jeden Fall bestärkten: lauf einfach los und genieß die Berge!

    Dieses Jahr geht es für mich noch einmal auf die Insel, diesmal in den Norden nach Donegal… ich bin mal sehr gespannt 🙂

    Alles Gute und viel Spaß bei der Reiseplanung!

    Danni

  7. Hallo Daniela, vielen Dank für deine ausführlichen Beiträge zum Wicklow Way! Ich werde im in Kürze den Dingle Way und den Wicklow Way laufen und habe deine wertvollen Infos aufgesaugt. So macht eine Reisevorbereitung Spaß! 🙂
    Liebe Grüße! Martin

  8. Huhu Martin,

    ach schön, das freut mich! Der Wicklow Way war wirklich sehr beeindruckend, auch im Nachhinein. Immer wieder, wenn ich spazieren oder auch wandern gehe, kommen Bilder und Erinnerungen von der Tour hoch. Daher würd ich den Wicklow Way glatt nochmal laufen 🙂

    Und Du läufst dieses Jahr gleich beide Wege? Hintereinander? Das ist dann auf jeden Fall ein schönes Vorhaben.

    Bin mal gespannt was Du berichten wirst!

    Liebe Grüße,
    Daniela

  9. Huhu Martin,

    yeah, freut mich zu hören! Deine Bilder spiegeln Deine Worte über diesen „grandioser Weg und eine atemberaubende Landschaft“ 1:1 wieder. Sehr sehr schön hast Du das eingefangen. Das macht Laune den Rucksack zu packen und gleich wieder los zu wandern. Schade, dass Du den Wicklow Way schon bei Roundwood abbrechen musstest, aber so hast Du zumindest einen Grund nochmal dorthin zurück zu kehren. Denn: das Gefühl oben auf den Bergen zu stehen und zur Ostküste zu schauen solltest Du Dir nicht entgehen lassen. 🙂

    Für mich geht es in 2 Wochen auch wieder los auf die grüne Insel. Diesmal in den Norden nach Donegal. Ich bin gespannt was mich dort erwartet, und ob das Grün dort oben anders ist als im Westen oder Osten. 🙂

    Alles Gute & beste Grüße
    Daniela

  10. Hallo Daniela,

    sehr schöner Bericht. Danke dafür.
    Ich bin über das Wochenende in Dublin. Von Donnerstag bis Montag. Leider natürlich viel zu wenig Zeit. Und Dublin will ich mir auch noch anschauen.
    Aber als Allgäuer muss ich natürlich auch die Natur sehen und ein bisschen wandern.
    Mein Plan war es nach Glendalough zu gehen. Dahin kommt man wohl ganz gut mit dem Bus. Von da aus will ich dann 1,2 Touren machen zu machen.

    Meinst du das ist ein guter Plan oder sollte ich besser einen anderen Ort anpeilen und von dort aus zu wandern? Wie sind deine Erfahrungen?

    Vielen Dank!

    Viele Grüße
    Martin

  11. Hallo Martin,

    freut mich, dass Du Deinen Weg zu meinem Blog und jetzt nach Irland gefunden hast 🙂

    Bei einem Wochenende in Dublin kann man schon eine ganze Menge sehen und erkunden, gerade weil Dublin eine sehr gute Verkehrsanbindung hat. Von hier aus startet ja auch, wie Du gelesen hast, der Wicklow Way. Glendalough bietet sich auf jeden Fall an für eine kompakte Tagestour, egal ob Du vor Ort wandern (absolut top die Route „Spinc and Glenealo“ mit 15 km) oder die alte Klostersiedlung erkunden möchtest. Allerdings würde ich Dir hier raten mit dem ersten Bus hin zu fahren und direkt zum Poulanass Wasserfall (Einstieg der Wanderung) loszustarten, denn sonst kommst Du mit den vielen Touristen ins Gedränge. Und ich würde checken ob am Wochenende Bank Holiday in Irland ist, denn dann könnte bei Schönwetter halb Dublin hier Urlaub machen. 🙂

    Alle anderen Etappen des Wicklow Ways erreichst Du aber auch super per Bus und Zug. Also wenn Du mehr Lust auf Strecke und Ruhe hast, dann such Dir einfache eine Ertappe aus, starte morgens früh und fahr vom Ziel wieder zurück nach Dublin. Meine liebste Etappe war die von Knockree nach Roundwood (18 km). Zu beiden Orten fährt auch der Bus.

    Wenn Dir das too much ist, gibt es noch einen anderen sehr schönen Ausflug von Dublin aus, und zwar mach Howth. Das kleine Fischerdorf ist einfach mit dem DART oder Bus von Dublin in ca 30 Minuten zu erreichen. Vor Ort gibt es den „Cliff Walk“ in verschiedenen Längen. Super schön bis zum Leuchtturm und immer am Meer entlang! Am Ende der Tour lässt es sich bestens am Hafen mit Fischbrötchen und Blick aufs Meer den Tag ausklingen. Schau mal hier meine Fotos von der Tour: https://www.flickr.com/photos/eigenundartig/sets/72157634285246910/

    Und wenn Du in Dublin selbst mal Abstand von der Hektik suchst, dann lohnt sich ein Spaziergang an der Liffey entlang hoch zum Hafen im Norden. Außerdem gibt es viele schöne „grüne“ Ort, die es lohnt zu besuchen, wie ich hier in meinem Bericht „Grünes Dublin“ zusammengefasst hab.

    Also, jede Menge zu erkunden und wahrscheinlich wieder zu wenige Zeit. Aber das ist doch schon mal ein Anfang 🙂

    Ganz viel Spass auf Deiner Reise und geb mal bescheid wie es Dir gefallen hat wenn Du zurück bist!

    Liebe Grüße,
    Daniela

  12. Vielen lieben Dank für deine schnelle und super Antwort.
    Howth ist auch auf meiner Liste!
    So wie es ausschaut ist das Hostel in Glendalough voll und ich kann nicht direkt
    dort im Ort schon schlafen. Dann fällt das wohl leider aus. Schade, hatte mich so darauf gefreut.

  13. Hallo Martin, halleo Daniela,
    also— ich war ja – wie angkündigt — – dieses Jahr auf dem Wicklow Way und habe ein perfektes Wetter erwischt! In Glenadalough gibt es auch im Ort (also 1,5 km östlich der historischen Stätte) einige Bed &Breakfast, die erschwinglich sind. Der Vorteil ist auch: Der Pub ist direkt im Ort! Wenn also das Hostel voll ist, dann versuche es doch mal dort in den B&B. Rund um Glenadalough kann man sich locker 2 Tage mit Wandern und Besichtigungen aufhalten.
    Ich würde auf jeden Fall versuche, dann von Glendalough zurück nach Dublin zu wandern. Ist eine wirklich schöne Tour und dauert drei Tage (je rund 20 km). Und wenn Du Glück hast, denn laufe nicht die Wicklow Hauptroute, sondern oben auf den „Bergen“. Geht aber nur bei guter Sicht und mitgebrachtem GPS.
    Liebe Grüße,
    Karin

  14. Hallo Karin,
    Vielen Dank für den Tipp.
    Hab jetzt allerdings einen platz in einem hotel in roundwood bekommen und machen dann morgen die Tour nach knockree.
    Ich dachte die hauptroute geht über die Berge?

  15. Nee, nicht immer… manchmal bleibt sie unten im Tal, was dann bei schlechtem Wetter auch besser ist. Natürlich geht sie aber auch über Kämme und auf „Gipfel“.
    Wie ist das Wetter denn im Moment?
    Viele Spaß noch!

  16. Hallo liebe Leute 🙂
    Ich werde dieses Jahres Anfang August gemeinsam mit meiner Cousine den wicklow way laufen. Jedoch habe ich recherchiert, dass so kurzfristig das ein oder andere Hostel ausgebucht ist. Hat dort jemand Erfahrungen mit zelten gemacht ? Freue mich sehr auf eine Antwort – Ganz liebe Grüße 🙂

  17. Hallo liebe Malena,

    ich hab selber nicht gezeltet, weiß aber dass die Hostels oft ihre Wiesen gerne zu Verfügung stellen. Am Besten Du fragst direkt mal bei denen nach. Auch gut in der freien Natur übernachten kann man in den 3 Schutzhütten, die auf dem Wicklow Way liegen. Auch sehr hilfreich die irische Website zum Wicklow Way, schau mal hier: http://www.wicklowway.com/accommodation/camp-sites.php

    Bin gespannt auf Eure Reise und wünsche Euch ganz viel Spass!
    Daniela

  18. Pingback: Auf dem Burren Way durch Steinwüste Irlands | Landlinien Outdoor-Reiseblog

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